Dienstag, 27. Juni 2017

Name: Lina


 Text: Hallo lieber Kummerkasten! ES sind Sommerferien und ich möchte einem JUngen aus meiner Parallelklasse schreiben. Wir hatten mal ein sehr kurzes WhatsApp Gespräch, aber noch nie persönlich gesprochen. Ich würde ihn gerne nochmal anschreiben, traue mich aber nicht. Ich habe Angst, dass das komisch kommt, wenn ich ihn nochmal anschreibe. Außerdem weiß ich nicht wie. Ich will kein Hallo oder Hi schreiben, weil er darauf möglicherweise nicht antworten würde... Danke für alles schonmal im Voraus, dass es so eine Seite gibt.
Liebe Grüße Lina

Liebe Lina, 
ja der erste Kontakt ist wirklich schwierig, aber dennoch solltest du darin alles packen um dir Gewissheit zu verschaffen. Mach es einfach so: Frag ihn ob wir nicht mal etwas unternehmen können, den neuen Film im Kino, oder das du mal wirklich gutes Eis essen willst und du ne gute Eisdiele kennst. Möglichkeiten gibt es da viele, was zu machen wäre. Schreib aber ohne ihn beim Namen zu nennen. Einfach: hast du Lust mit mir da oder dahin zu gehen. Und wenn er ausweichend abweichend reagiert, dir die Antwort nicht gefällt, schreibst du Sorry hab wohl den falschen aus den Kontakten gewählt. Das passiert mir auch manchmal   und wenn er nachfragt, nun dann ist doch die erste Ungewissheit vorbei. Ja auch dass er gar nicht antwortet ist sicher möglich, Gründe dafür wird es viele geben. Und bis zum Ferienende ist dein Versuch längst vergessen.  
buddl1, versuche dein Glück, das darf schließlich jeder.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Name: Savannah K.

Nachricht: Hey Liebes Kummerkasten-Team,
mein Freund will schluss machen, weil er meint dass ich ihn nerve, es war so, er hat geschrieben hab dich lieb, dann ich so: nur das? weil ich wollte ich liebe dich hören, dann war er sauer, dann wollte ich nicht dass er sauer ist und wollte das mit ihm klären, er war aber auf einer Party (wir führen eine fernbeziehung) und dann meinte er ich habe ihm die laune verbockt und er fährt jetzt heim, das war ca 2 Uhr morgens, weil ich konnte gar nicht schlafen im streit. Naja und nun ist er sehr sauer und bezeichnet mich als schlampe, bitch, göre oder scheiß borderlinekind (ja ich hab borderline). Wie soll ich die Beziehung retten? Ans Telefon ging er direkt mit: Na Abschaum? HILFE ich bin so verzweifelt


Liebe Savannah K.,  
von keinem solltest du dich beleidigen lassen, schon gar nicht, wenn du ihn als Freund bezeichnet! Lass ihn in Ruhe, er ist weder einer Fernbeziehung noch sonst etwas Wert. Seine Äußerungen zeigen dir, dass er bereits Schluss mit dir gemacht hat. Mag deine Enttäuschung jetzt auch noch groß sein, aber sowas geht nicht. Wie soll es den mal bei einem Streit zugehen? Den gab es hier noch nicht ein mal. Du bist nichts von dem was er dir sagte und es ist besser wenn du dich um deine Erkrankung kümmerst, als ihm hinterher zulaufen. Du wirst nur weiter und immer wieder enttäuscht.  
buddl1, es gibt genug denen du vertrauen kannst, ihm jedoch nicht.

Montag, 12. Juni 2017

Name: yasmin



Nachricht: Hallo ich habe ein Problem.Ich habe eine Freundin aus einer Parallelklasse die sich aus Liebeskummer ritzt. Die Situation ist bei ihr Zuhause auch nicht gut.Eine Freundin und ich wollen ihr helfen wissen aber nicht wie.Wir waren schon einmal bei einem Vertrauenslehrer aber wir glauben dass das nicht richtig war. Und jetzt wissen wir nicht was wir tun können. :( und wir wollen ihr helfen wissen aber leider auch nicht mehr weiter. Seitdem ich es weiß bin ich nur am überlegen kann aber keine Lösung in Sicht sehen.

Liebe Yasmin,  
eure Hilfe ist sehr wichtig, auch wenn man nicht immer weiß, wie diese letztlich ankommt. Wenn die Schnitte sehr häufig sind und letztlich euch nicht allein als Hilfe annehmen kann, vielleicht könnt ihr sie zu einem Arztbesuch begleiten, der ihre professionelle Unterstützung geben könnte. Auch sich an ein Selbsthilfeforum für svv ist möglich. Jedoch muss sie es wollen, ohne ihren eigenen Entschluss, wird alles abprallen und sie sich damit noch mehr zurückziehen. Bindet sie in eure Freizeit ein, Lebensmut, Ablenkung ist das was sie braucht. Die Freude am Leben finden.  
buddl1, sie ist damit nicht allein, habt Geduld mit ihr.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Name: Diana-76


Nachricht: Hallo mein Name Diana und ich habe ein Problem mit meiner Mutter .
Mit ihr kann ich nicht darüber reden, da sie sich darüber aufregen würde und nicht darauf eingeht .
Sie beschwert sich immer, das ich sie nie tröste oder sie umarme was eigendlich normal ist das macht eine Tochter , aber ich kann das nicht .
Ich liebe meine Mutter und ich hasse meine Mutter ....

Ich hasse das was sie mir in der Kindheit angetan hat. Sie hat mich oft verprügelt schon misshandelt. Ich hatte oft blaue Flecke .Jedes mal hab ich mir in die Hose gemacht vor Angst und mir tat mein ganzer Körper weh . Und das kann ich nicht vergessen . Sie sagt zwar es tut ihr leid aber ich wüsste ja warum . Sie hatte viele Probleme aber das ist kein Grund für mich sowas tut man seinem Kind nicht an . Sie blockt ab und will das vergessen . Auch als ich Erwachsen war hat sie mich geschlagen oder Sachen nach mir geschmissen. Da war ich schon 32 Jahre . Sie ist sehr dominant und agressiv. Heute kommt das nicht mehr vor aber wie gesagt sie will Umarmt werden und trost. Ich kann ihr das nicht geben . Bin ich ein schlechter Mensch oder was ist mit mir los ? Ich hoffe sie können mir helfen .

Mit freundlichen Grüßen Diana
Liebe Diana,  
Liebe Diana, wenn Eltern schlagen, aus nichtigen Anlass, ist meist der Grund, dass sie selbst als Kind unter eben dieser Gewalt litten. Sie lernten hierbei, dass Probleme zwar damit nicht gelöst wurden, aber ihre Wut frei gaben, an jene die sich nicht wehren konnten, eben an die eigenen Kinder. Und nach solch langer Zeit versucht sie nun immer noch Verständnis von dir zu fordern, ohne je für sich und für dich dieses aufzuarbeiten und damit abschließen zu können. Es steht zwischen euch. Sie fordert nun die Liebe und Vertrautheit ein und bemerkt nicht, dass eben dieser Teil bei dir verbrannt ist. Nein, ein schlechter Mensch bist du nicht. Was man nicht kann, sollte nicht wider Willen versucht werden. Halte ihre Hand, streichele sie und sag dabei immer wieder, dass eben diese Hände einst dir Schmerz zufügten und deine Tränen erzwangen . Immer noch in deiner Seele sind, das es Zeit brauch verzeihen zu können. Du bist nicht mehr der, der alles erträgt, alles gibt was immer wann gefordert wird. Und wenn bei ihr die bekannte Aggresivität wieder hoch kommt, gehst du von ihr weg und sagst es ihr auch so, dass ihre Wut, dich zwingt zu gehen, weil es damals als Kind nicht möglich war. Und erst wenn sie dich um Verzeihung bittet, ihr euch dazu ehrlich ausgesprochen habt. Dann kannst du vielleicht etwas geben, was du damals selbst gebraucht hättest....
buddl1, schlechte Menschen suchen keinen Rat, sie schlagen aber meist...

Sonntag, 28. Mai 2017

Name: Trisha


 Nachricht: Ich habe hier schon einmal geschrieben und einen guten Rat bekommen, jetzt habe ich ein weiteres Problem.
Seit einiger Zeit fühle ich mich unwohl. Ich weiß nicht einmal wirklich warum.. Ich denke, ich bin einfach mit mir selbst unzufrieden. Das lässt sich wohl auf die Schule zurückführen. An für sich ist dort alles gut, ich habe Freunde, wenn auch nicht viele echte und werde nicht gemobbt.
Aber ich schaffe es einfach nicht, mich am Unterricht zu betei...ligen. Ich kann das meiste, weiß auch meistens was der Lehrer wissen will, aber ich bekomme es nicht hin, mich zu melden. Das macht mich fertig. Ich weiß, das gerade jetzt in der Oberstufe viel davon abhängt, ich habe auch schon viele Lehrergespräche gehabt. Alle liefen darauf hinaus, dass die meinten: ,,Melde dich doch einfach mehr!", als könnte ich einen Schalter in meinem Kopf umschalten, mich um 180° drehen und sofort ein selbstbewussterer Mensch zu sein, der sich super ausdrücken kann.

Ich denke, dass das alles ist, weil ich kaum Selbstbewusstsein habe. Obwohl ich früher ganz anders war. Durch falschen Umgang als ich um die 12 Jahre alt war (ich hatte eine "beste Freundin", die schlechte Freunde hatte, Alkohol, Raucher, dann hat sie mich in irgendeinen Mist/Stress mit rein gezogen etc.) und meiner " ersten großen Liebe" die in gefährlichen Mobbing (im Wasser döppen, Beleidigungen) endete, glaube ich, habe ich den Großteil dieses Selbstbewusstseins verloren.
Eigentlich ist es momentan besser, aber ich habe das Gefühl ich distanziere mich immer mehr von meinen Mitmenschen/Freunden, weil es mir allein besser geht und es mir unter vielen Menschen viel zu stressig ist, da ich oft schon mit dem leichtesten Smalltalk über fordert bin.
Was noch hinzu kommt, ist, dass ich es kaum schaffe, mich in der Schule zu konzentrieren. Ich habe keine Ahnung woran das liegen kann und was ich machen soll (mein Arzt hat vor kurzem eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, evtl. hängt das damit zusammen).
Ich hoffe, das war jetzt nicht zu konfus und dass ich erneut einen guten Rat bekomme.
LG
Liebe Trisha,  
das Selbstbewusstsein muss man stück für stück aufbauen, egal ob es andere schon mal zerstört haben. Du bleibst immer noch du. Sei entschlossen, übe vor dem Spiegel, Gehstik, Sprache. ob du es glaubst oder nicht, Sport kann dir dabei helfen, weil du dich darin forderst und selbst deine Leistungen erkennst. Melden kannst du dich immer, doch ich bin mir sicher nicht immer wirst du auch dann etwas sagen können, denn du bist ja nicht allein die was weiß. Schlechte Erfahrungen verleiten einen sich zu verschließen, keine Frage, doch sie machen auch einen reifer und erfahrener. Du hast einen Abschluss zum vergangenen gefunden, mit erhobenen Haupt jetzt nach vorn geschaut. Beleidigungen können einen nur treffen, wenn man es zulässt. es abprallen zu lassen, gelangweilt zu schauen, ob ihm nichts besseres einfällt. Dann klappt es auch wieder mit anderen sich zu befreunden und vielleicht einen lieben Menschen sein vertrauen zu schenken.  
buddl1, der Arzt wird für die schilddrüse sorgen, dem Rest stellst du dich entschlossen entgegen, du schaffst das.

Name: Tonia


Nachricht: Hallo
Ich bin Tonia und 18.
Ich habe ein problem mit meinen eltern....

Sie wollen mich nie aleine zuhause lassen zbs wenn der verein oder freunde von ihnen weg fahren fahren sie nie mit weil sie mich nicht aleine lassen können sagen sie.

Ich darf auch keinen männlichen besuch haben und bin so sehr eingeschränkt weil sie mir jeden jungen schlecht reden.
Sie drohen mir immer wieddr damit mir meinen autoschlüssel weg zu nehme wenn ich zu freunden will.
Ausziehen kann ich leider mit meinem kleinen gehalt was schon vom amt bezahlt wird leider nicht weil es da keinen Zuschuss mehr giebt.
Ich darf nicht mal abends Telefonieren ohne das sie rein kommen und es verbieten oder alles mithören
Das macht mich kaputt was soll ich tun.
Hallo Tonia,  
dass deine Eltern noch so sehr klammern, dir keine Freiheit lassen, dich fasst damit erdrücken, sicher dir stark zu schaffen macht. es ist leicht zu schreiben, dass du dir deine Freiheit einfordern musst, doch bleibt dir nichts anderes übrig. Zu sehr auf andere angewiesen zu sein, setzt dir da kaum Möglichkeiten. Doch, was hindert dich daran den Autoschlüssel hinzulegen und zu fordern, Abends weg zu gehen. Das Auto ist keine Lebensnotwendigkeit. Das Handy dir weg zunehmen werden sie sich über legen, denn dann bist du für sie nicht mehr erreichbar. Mach zunächst kleine Schritte, erst eine stunde länger dann zwei... Mit 18 Jahren darf man seine Freiheiten auch selbst herausnehmen, wenn es auch darüber Streit geben wird. Das gehört zum erwachsenwerden dazu, sich durchzusetzen . Sprich mit ihnen einzeln darüber, dass sie auch ihre Jugend genutzt haben und du nicht mehr als sie hatten forderst.  
buddl1, bleibe ruhig und auch nachsichtig zu ihren Sorgen, ihr Schutz nicht zum Gefängnis wird.

Name: Mimiboo

Nachricht: Hallo,
Ich habe ein problem mit der familie meines freundes.
Wir sind jetzt ca. Ein halbes Jahr zusammen und ab dem zeitpunkt als ich das erste mal bei ihm zu besuch war habe ich mich extrem unwohl gefühlt... seinem vater gehört eine firma, sprich dieser ist kaum zuhause und ich habe ihn bisher auch nicht wirklich oft gesehen, er scheint jedoch ziemlich nett zu sein (ein wenig vernarrt auf seinen beruf aber das ist okay). Sein bruder ist die einzige person mit der ich mich gut verstehe und die auch mit mir redet wenn ich dort bin. Seine mutter ist brasilianisch und da trotz dem fakt dass sie seit mehr als 20 jahren in deutschland lebt und meiner meinung nach ausser dem akzent ziemlich gut und verständlich deutsch spricht, redet sie wenn ich dort bin NIE deutsch und versucht auch nicht mit mir in kontakt zu treten... das einzige was passiert wenn ich dort bin ist, dass sie sich vielleicht einmal zu uns an den tisch setzt und anfängt mit meinem freund auf portugiesisch zu diskutieren. demnach war es für mich immer wie eine überwindung zu ihm nach hause zu gehen, da ich es jedes mal so extrem unangenehm fande. Er war auch öfter bei mir zu hause als ich bei ihm (was für ihn auch okay ist) und bisher auch keine Probleme gab. Das war der standpunkt bis letzte woche. Letzte woche nämlich erzählte mir mein freund von einem riesigen streit zwischen ihm und seiner mutter, der stattfand nachdem sie bei einem familienessen vor seiner kompletten verwandtschaft anfing, über mich zu lästern. Sie meinte ich wäre viel zu still (WIE SOLL ICH BITTE ZU WORT KOMMEN WENN SIE IN MEINER GEGENWART NUR EINE SPRACHE SPRICHT, DIE ICH NICHT VERSTEHE) und wäre nie bei ihnen zuhause und dass sie sich für meinen freund etwas besseres vorgestellt hatte. Er meinte, es wäre nicht das erste mal gewesen, dass sie so über mich geredet hatte, es war bisher aber nur vor ihrem freundinnen, die ihm (und mir) sowieso egal sind. Lange rede, kurzer sinn, mein freund hat mitten im restaurant angefangen, mit seiner mutter zu streiten und zu diskutieren, und dass sie bis heute immernoch sauer aufeinander sind, weil seine mutter nicht einsehen wollte, dass es nicht okay ist.

Ich wusste bisher nicht, dass es wirklich so schlimm ist, ich hatte zwar logischerweise den verdacht, dass sie nicht wirklich lust darauf hat dass ich bei ihr zuhause bin, was ich sogesehen auch angenommen habe und kaum mehr zu ihm nach hause gegangen bin, was die situation anscheinend noch verschlimmert hat.
Ich finde einfach trotzdem sie hätte mit mir darüber reden können, wie eine normale erwachsene frau und darauf hätte ich auch reagiert, indem ich ihr respektvoll gesagt hätte dass ich eben die sprache, die sie spricht, wenn ich da bin nicht verstehe, und deshalb kaum zu wort komme.

Aber so wie sie es gelöst hat finde ich es wirklich NICHT okay und es bringt mich auch dazu mir stark zu überlegen überhaupt noch zu ihm nach hause zu gehen. Und ich weiß, ich bin mit ihm zusammen und nicht mit seiner mutter, aber trotzdem will ich mich nicht in ein umfeld begeben, bei dem ich weiß, dass ich nicht willkommen bin und nicht gemocht werde

Liebe Mimiboo 
welcher Mutter passt schon die Freundin des eigenen Sohnes, nahezu typisch ist das von dir beschriebene verhalten. Den nun ausgebrochenen Streit kann eigentlich nur die Mutter beenden, weil sie ihn auslöste. Vielleicht kannst du mit seinem Vater gemeinsam im Gespräch eine Lösung finden. Ansonsten bleibt dir nichts weiter übrig, sie immer wieder, wenn ihr zusammen seid, aufzufordern, eine gemeinsame Sprache zu sprechen, damit unterstützt du auch deinen Freund. Es wird sicher noch einige Zeit benötigen, das sie dich akzeptieren wird, verlasst einfach das Zimmer gemeinsam, damit sie begreift, dass es sehr verletzend ist was sie mit euch beiden macht.
 buddl1, nicht aufgeben, sie muss sich ändern, nicht du.

Samstag, 20. Mai 2017

Name:

Nachricht: Hallo ich bin 15 und bin nun in der 7. Ssw was kann ich tun?
Name:
Die Schwangerschaft ist eines der größten Wunder der Welt, weil sie unser Überleben der Spezis Mensch sichert. Es wird eine Entscheidung nötig sein, die dir so keiner abnehmen kann. Egal wie, zu jeder wirst du professionelle Hilfe finden können. Um dich umfassend über alles beraten zu lassen, geh zum Jugendamt ob mit deinen Eltern oder ohne, sie werden und müssen so oder so darüber informiert werden.  
buddl1, letztlich entscheidest du über dich, deinen Köper und das ungeborene.

Samstag, 13. Mai 2017

Name: Jassii


Nachricht: .... Also ich hatte damals ein eigentlich recht gutes leben.. Meine "mutter" war zuhause & mein "vater" arbeiten.. Wir waren eine glückliche kleine familie bis wir umzogen und meine kleine schwester geboren wurde.. Mein "vater" hatte keine arbeit mehr und betrank sich tagtäglich, kam besoffen zuhause an & rastete komplett aus.. Ich war erst 4 jahre alt, als ich sah, wie er meine "mutter" mit allem möglichen bewarf, sie umbringen wollte... Natürlich ließ meine "mutter" sich alles gefallen.. Haute nur ab und an mit uns beiden kindern ab, wenn es ihr doch zu viel war, aber sie blieb bei ihm.. Ich kann nicht verstehen warum..Irgendwann fing er an mich zu schlagen. Aus auf die finger hauen wurde den hintern versohlen, daraus auf den hinterkopf & daraus wurden dann backpfeifen.. Ich wurde eingesperrt, wenn ich nicht gehorchte, ich wurde geschlagen, wenn ich fehler machte.. Er trank & stellte mich und meine schwester als seine sklaven an.. Keiner hat je bemerkt, wie schlecht es bei uns ablief.. Kaum geld da & das meiste verschwendete er für alkohol.. Er wurde schlimmer, trank immer mehr, aber meine "mutter" sah immer nur zu.. Sie schritt nie ein.. Sie starb irgendwann für mich als mutter.. Er war schon lange als mein vater gestorben..Mit der zeit besserte er sich.. Ich war nun 12.. Er trank nicht mehr so viel, aber wir waren immernoch seine sklaven.. Meine nächste schwester wurde geboren und ich war abgeschrieben.. Ich wurde in der schule gemobbt & fing an mich zu schneiden, es half mir in dieser zeit... Als ich 14 war, wurde meine letzte schwester geboren.. Ich musste sehen, wie ich alleine klarkomme.. Keiner war mehr für mich da.. Ich fing an mit rauchen.. Ich konnte so den stress abbauen.. Ich hielt es zuhause jedoch nicht mehr aus.. Vor meinem 15 geburtstag half mir mein damaliger bester freund aus meiner situation & ich kam zum ersten mal in den kindernotdienst.. Jedoch war dieser nix für mich & ich wollte nach Hause..So blöd wie das klingt, aber ich vermisste das alles... Mein erzeuger eskalierte wieder, weil ich ihn angeschwärzt hatte & mein damaliger bester freund ein hinterfotziges schwein war.. Er erzählte alles meinen erzeugern...Dann im sommer 2015 haute ich mit meiner schwester ab. Wir hielten es nicht aus & wurden von der polizei aufgegabelt & machten eine anzeige gegen meinen erzeuger.. Wurden dann vom jugendamt wieder in den kindernotdienst gesteckt.. 2 tage bis ich in eine Jugendhilfeeinrichtung kam & meine schwester nach hause ging.. Für sie wurde alles schlimmer.. Ich hatte jedoch keinen kontakt mehr zu meinen erzeugern & war glücklich..Ich musste jedoch kontakt aufnehmen, weil das jugendamt und die betreuer mich dazu zwangen.. Der kontakt wurde besser & ich dachte es wird alles gut, aber da irrte ich mich... Als ich wieder nach hause kam, ging das alles noch schlimmer weiter, sodass ich ende 2015 zum dritten mal im kindernotdienst war & von dort aus in ein heim gesteckt wirde.. Alles auf freiwilliger basis natürlich, weil das jugendamt mir nicht glaubte, mich aber wegbrachten, weil ich das wollte...Anfangs wieder keinen kontakt, aber der baute sich irgendwann aber wieder auf.. Diesmal dachte ich wirklich, dass sie sich geändert haben.. Für mich da waren.. An den wochenenden, die ich zuhause war, waren sie immer so nett und wollten mich zurückhaben.. Jedoch wurde ich immer öfters gezwungen nach hause zu gehen, sodass ich auch mehrere ferienwochen dort war & bemerkte, dass alles nur show war.. Meine erzeugerin war jz genau wie mein erzeuger.. Es wurde noch schlimmer...Im februar 2017 bin ich aus diesem heim geflogen & wohne wieder bei denen.. Mein erzeuger eskaliert ständig & meine erzeugerin meint ständig, dass ich ein fehler war.. Nicht gewollt, sie aber das geld brauchen..Dann sind da noch die dinge im heim, aber die sind nicht ganz so schlimm, obwohl ich da auch geschlagen & angeschrien wurde, aber mir ging es da besser..Dann sind da noch die dinge mit meinem ex, der mich zum sex zwingen wollte & meine aggressionen in der schule...
Liebe Jassii,  
manchmal ist es schwer passende Worte zu finden für reale Dinge im Leben eines Menschen, der bisher nur ein Spielball der anderen war. Das dich deine Erfahrungen veränderten nur um dich selbst zu beschützen, wohl dazu keine Alternative gab. In allen Städten gibt es betreutes Wohnen für Minderjährige, die so wie du es zuhause nicht aushalten. Warum hat man dir das nicht angeboten? Vielleicht kannst du das beim Jugendamt einfordern um endlich zu dir zu finden. Ein Heim kann dir diese Obhut nicht geben, das sollten auch die begreifen. Keiner kann dich zwingen zuhause zu bleiben, einem Ort der dessen Namen nicht würdig ist. Die Schule jedoch, es wird nichts helfen da musst du dich durchzwingen, klar, aber es gibt keinen Grund sich alles gefallen zu lassen. Ich denke auch, dass du derzeit nicht wirklich Freunde hast, mit denen du so vieles Besprechen, darüber streiten oder nachdenken kannst. Es gibt einige gute Selbsthilfeforen, in denen du über vieles lesen und erfahren könntest, was andere in gleichen oder ähnlichen Situationen gemacht haben, für sich Hilfe eingefordert haben. Vor allen aber mit jemanden darüber Reden, Streiten und Nachdenken zu können. Ganz anonym anzumelden und Jemanden das erlebte anvertrauen zu können.  
 buddl1, Du bist nicht allein, darüber geschwiegen wurde zu lang....